Internet-Plattformen wie Facebook oder Twitter sind heute weit mehr als Kommunikationszentralen chatsüchtiger Teenies. Unternehmen müssen genau planen, wie sie das Thema Social Media in ihren Marketingmix integrieren, aber auch zur Personalsuche und zur Kundeninformation nutzen.  

10 Uhr morgens. Redaktionskonferenz eines großen deutschen Fernsehsenders. Besprechung des Tagesprogramms. Mehrere Redaktionen aus der Mainzer Zentrale haben für die heutigen Nachrichten- und Magazinsendungen tagesaktuelle Beiträge bestellt. Für die Fernsehredakteure heißt das jetzt, in nur wenigen Stunden Themen schnellstmöglich zu erfassen, Filmbeiträge zu planen, Technik zu disponieren, Gesprächspartner für Interviews zu suchen. Zeit für lange Recherchen bleibt im aktuellen Tagesgeschäft selten. Zum Glück gibt es das Internet mit seinen vielen Möglichkeiten. Eine Recherche ohne Internet? Heute undenkbar. Das World Wide Web ist mit seinen Suchmaschinen und Datenbanken eine schier unendlich sprudelnde Quelle an Informationen. Und es bietet inzwischen immer bessere Möglichkeiten, die sich viele Journalisten rund um den Erdball nach und nach erschließen.

Egal, ob bei Facebook ...

... oder den XING-Angeboten ...

Informationen von „Freunden“ 

Neben Datenbanken wie Wikipedia wird vor allem das „Social Network“ mit Diensten wie Facebook, Twitter oder Xing zum effektiven Helfer im Alltag. Ein Beispiel aus der Praxis: Für einen aktuellen Filmbeitrag über das Elterngeld werden betroffene Gesprächs- oder Interviewpartner gesucht. Das kann auf herkömmlichem Weg über Behörden Stunden dauern; zu lange für das schnelle Fernsehgeschäft. Die Lösung: eine Suche im „Social Network“ mit Hilfe von Freunden und deren Freunden. Einfach die Frage z. B. bei Facebook posten: „Wer kennt jemanden, der …“ Je nachdem, wie man „vernetzt“ ist, finden sich in kürzester Zeit die richtigen Gesprächspartner. Denn wie eine kleine Welle schwappt eine solche Anfrage durchs Internet. Und irgendwer kennt irgendwen. Ergebnisse stellen sich dabei erstaunlich schnell ein. 

Arbeiten Sie an Ihrem Unternehmensimage – im Netz 

Auch die Wirtschaft hat die vielseitigen Möglichkeiten längst erkannt. „Social Media“, die Vernetzung der Menschen im Internet, gilt inzwischen als gigantisches Instrument, um Botschaften zur Imagepflege oder zur Vorstellung neuer Produkte an den Kunden oder Interessenten zu bringen. Das „Social Network“ bietet Unternehmen geradezu perfekte Möglichkeiten, sich optimal zu präsentieren. Vorausgesetzt, sie kennen die „Spielregeln“, wie man die Plattform dazu richtig nutzt. Wer etwas erreichen will, muss dort etwas bewegen. Das ist die heutige Botschaft.  

Web 1.0, etwas ins Internet stellen und drauf hoffen, gesehen zu werden, war vor zehn Jahren das Maß der Dinge. Nach dem Web 2.0, dem dialogorientierten Internet-Marketing, das Unternehmen und Kunden im Internet zusammenbringt, nähern wir uns mittlerweile dem Web 3.0. Das „Internet der Dinge“ wird immer realer. Es vernetzt Geräte aus dem Alltag mit dem weltweiten Netz. Kühlschränke, Wecker oder Navigationsgeräte kommunizieren im Auftrag des Nutzers mit Onlinediensten.

Das Marketing der Zukunft

Es ist nicht nur die junge Generation, die sich tagtäglich, mitunter sogar permanent im Internet bewegt. Soziale Netzwerke zu nutzen ist für viele längst ein alltägliches Grundbedürfnis; unabhängig von Bildung oder sozialem Stand. „Social Media“, das sind digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich in Echtzeit untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu konsumieren. Dies eröffnet den Marketingspezialisten unendlich viele Möglichkeiten, Botschaften an Mann und Frau zu bringen. In den sozialen Netzwerken findet das Marketing der Zukunft statt, auf die wir uns rasend schnell zubewegen: Über 25 Millionen Menschen nutzen allein in Deutschland das soziale Netzwerk Facebook. Mehr als eine Milliarde Mitglieder sind dort weltweit registriert. Die Website rangiert was die Zugriffe betrifft, in Deutschland auf dem zweiten Rang hinter Google.

... oder YouTube: Soziale Netzwerke müssen gepflegt werden.

Botschaften verbreiten sich rasend schnell im Netz.

Facebook ist dabei nicht allein. Die Liste sozialer Netzwerke wächst und wächst: Twitter, Xing, LinkedIn, Wer-kennt-wen oder StayFriends sind nur eine kleine Auswahl. Tatsache ist, dass 74 % der Internet-Nutzer in Deutschland in mindestens einem sozialen Online-Netzwerk angemeldet sind, zwei Drittel nutzen die sozialen Netzwerke auch aktiv, fast die Hälfte täglich. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung von Forsa im Auftrag des Bundesverbandes für Informationswirtschaft Bitkom hervor. Bei der jungen Generation sind die Anteile noch wesentlich höher.

Wer heute mit seinem Unternehmen etwas erreichen will, kommt an diesen Netzwerken gar nicht mehr vorbei. Dabei geht es gar nicht allein darum, in Netzwerken etwas verkaufen zu wollen. Facebook und andere Netze bieten sich für Unternehmen zur Kommunikation mit Kunden oder Interessenten an, aber auch um potenzielle Bewerber auf sich aufmerksam zu machen: Die Reichweite wird enorm vergrößert. Andere Regionen und Nutzergruppen können ohne großen Aufwand adressiert werden. Die Wirkung der Botschaften wird wesentlich stärker, neue Geschäftsmodelle entwickeln sich dank dieser Plattform.

Vereinfacht gesagt funktioniert das so: Ich füttere das Netzwerk mit einer Information, und dessen Mitglieder tragen die Idee dann weiter und weiter und weiter und weiter. Eine Art digitale Mund-zu-Mund-Propaganda.

Die Botschaft rollt wie eine Lawine durchs Netz

Voraussetzung für einen hohen Werbeeffekt ist, dass die Information – ob in Wort, Bild oder bewegtem Bild – auch gut aufbereitet ist. So gut, dass die Netzwerker sie als so wertig und interessant sehen und sie deshalb mit Freunden teilen wollen. Das kann ein lustiger Film sein, ein originelles Bild, eine spektakuläre Nachricht. Es kommt dabei immer auf Inhalt und Form an. Die kleine Botschaft als subtile Werbung landet schließlich vielleicht sogar bei Abertausenden potenziellen Kunden, und das bei kostenloser Verbreitung. Der Name des Unternehmens, eines Produkts oder einer Dienstleistung wird so in den Köpfen verankert. „Branding“ heißt das bei den Insidern. Wenn alles optimal läuft, bedeutet das in der Praxis: Nicht ich finde den Kunden, sondern der Kunde findet mich!

Der Fachbegriff dafür ist „virales Marketing“. Nahezu alle großen Unternehmen in Deutschland haben bereits solche Kampagnen gestartet oder nutzen diese Möglichkeit permanent, um sich auf dem Markt durchzusetzen oder um sich einen neuen Markt zu erschließen. Die sozialen Netzwerke schaffen aber auch Möglichkeiten für ein direktes Feedback des Kunden: sekundenschneller Kundenservice!

Die beste Werbung ist – insbesondere online – wenn man sie nicht gleich als Werbung erkennt. Das setzt voraus, dass Kampagnen oder noch besser die permanente Aktivität in sozialen Netzwerken gut geplant sind. Längst haben sich auch auf diesem Gebiet Spezialisten hervorgetan. „Facebook-Marketing-Agenturen“ wachsen wie Pilze aus dem Boden.

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Nur genaue Analysen führen zu passgenauen Umsetzungen.

Was sollen Sie erreichen?

Schnellschüsse sind fehl am Platz warnen die Online-Spezialisten. Eine genaue Analyse ist vor einer passgenauen Umsetzung notwendig. Eine gute Agentur hat dafür die passenden, klar definierten Instrumente parat: Schritt für Schritt wird das Thema erläutert, geplant und umgesetzt. „Was will ich?“ Das ist die wichtigste Frage, die es zu klären gilt. Dieser Frage muss man am Anfang genau nachgehen: Will ich die Marke stärken, Umsätze generieren, indem ich Kaufinteresse wecke oder will ich Personal für mein Unternehmen anwerben? Machbar ist alles in der weiten Welt der „Social Media“.

Zwar gilt „virales Marketing“ als „Low-Cost-Werbung“, umsonst ist es aber auch nicht. Das Werbebudget für die sozialen Netzwerke sollte vor Beginn einer Kampagne klar definiert sein. Auch wenn nur eine Nachricht am Tag „gepostet“, also in einem „Social Network“ veröffentlicht wird, kostet das Zeit und Geld für recherchieren, schreiben (und fotografieren), ins Netz einstellen und die Maßnahme überwachen.

Planen Sie – insbesondere Ihre Kosten!

Nie vergessen sollte man die Kosten für das Vermarkten der eigenen Präsenz mit Hilfe von „Sponsored Links“ oder „Posts“, Ads, „Follow-Buttons“ auf der Website und in anderen Kommunikationskanälen. Darüber hinaus sind Aufwände für externe Anbieter, etwa für die Entwicklung und Pflege, einzukalkulieren und natürlich Kosten für Tools zur Erfolgsmessung oder Weiterentwicklung des Engagements.

Vor Projektstart müssen die Rahmenbedingungen sauber geklärt werden: Wer macht was? Wer darf was? Wer hat Netzzugriff? Wer gibt den Inhalt vor? Und wer gibt die Texte frei? Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Wenn dann noch die Inhalte stimmen, stehen die Zeichen auf Erfolg. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie lernen im Social Network Ihre Zielgruppe kennen – die Zielgruppe lernt Sie kennen.

Übrigens: Längst nutzen auch traditionelle Medien wie Zeitungen, Hörfunk oder Fernsehen die sozialen Netzwerke als Werbeplattform – nicht nur als Instrument zur Informationsbeschaffung. Viele „Likes“ bei Facebook sind inzwischen neben Einschaltquoten und Verkaufszahlen ein anerkanntes Feedback des Marktes. Und damit auch Zeichen erfolgreicher Kommunikation.   

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